Orange Day

ÜBER DEN ORANGE DAY

Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet im Verborgenen statt, sie versteckt sich und wird versteckt – von den Betroffenen, den Tätern und allen, die nicht hinsehen wollen. Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem, das nicht länger toleriert werden darf. Dazu gehören Stalking und Belästigung ebenso wie häusliche und sexualisierte Gewalt und immer mehr digitale Gewalt. Gewalt gegen Frauen und Mädchen geht alle an.

Seit 1981 wird jährlich am 25.11. auf das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. 1999 haben die Vereinten Nationen den Tag als internationalen Gedenktag aufgegriffen. An diesem Tag wird weltweit mit der Farbe Orange und mit Aktionen gegen Gewalt an Frauen Flagge gezeigt, wobei die Farbe Orange für eine Zukunft ohne Gewalt steht.

Als Inner Wheel Club Weiden haben wir maßgeblich dazu beigetragen, dieses Thema auch in Weiden präsenter zu machen. Mittlerweile sind wir stolzer Partner im Frauenforum Weiden-Neustadt, einem Netzwerk verschiedener lokaler Organisationen. Auch heuer veranstaltet es rund um den 25. November Aktionswochen zum Orange Day, mit einem Programm, das Betroffenen eine Stimme gibt, über Formen von Gewalt, gewaltbedingende Strukturen und Hilfen informiert und sich für Geschlechterdemokratie engagiert. Hier finden Sie das gesamte Programm.

Als Inner Wheel Club in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden engagieren wir uns insbesondere im Rahmen folgender Veranstaltung:

Was Worte anrichten. Über verbale Gewalt gegen Frauen — und wie Sprache zur Kraft werden kann

Dienstag, 24.11.2026 Regionalbibliothek Weiden, 18.00 Uhr

Worte können erheben. Worte können kleinmachen. Und manchmal fehlen sie genau dann, wenn man sie am dringendsten bräuchte. Verbale Gewalt gegen Frauen beginnt selten mit einem Schrei. Sie beginnt mit dem Kommentar, der unter die Haut geht. Mit der Bemerkung, die das Gesagte unsichtbar macht. Mit dem Satz, der eine Frau auf ihren Platz verweist — scheinbar beiläufig, aber mit voller Wirkung.

Thomas Völkl nimmt die Macht der Sprache unter die Lupe: Wie funktioniert verbale Herabsetzung — linguistisch, nicht moralisch? Warum bleibt uns die Antwort oft im Hals stecken? Und was hat das mit unserem Körper, unserem Atem, unserer Geschichte zu tun? Der Vortrag erklärt, entlastet — und macht Mut. Denn Sprachlosigkeit ist keine Schwäche. Sie ist eine Reaktion, die man verstehen kann. Und wer sie versteht, findet langsam wieder eine Stimme.

Im anschließenden interaktiven Teil tauschen die Teilnehmenden eigene Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam Formulierungen für schwierige Situationen.

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht bitte per E-Mail an Özlem Ajazaj.

 

Eine Kooperation von: